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Alt 08.03.2018, 12:44   #1
Raffy
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Standard VB - Einstieg VB.NET

Hallo zusammen,

auf Anraten von @haklesoft, poste ich das ganze nochmals hier:

Da in unserem Unternehmen immer mehr unterschiedliche automatisierbare Prozesse auftreten, welche oft projektübergreifend zusammenhängen, habe ich bereits erfolgreich begonnen einige Prozesse über VBA zu automatisieren.

Ich bin mittlerweile am überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre mir für die Arbeit Visual Studio zuzulegen.

Hab schon versucht mich drüber zu informieren, aber ich bin zu keiner Lösung gekommen, ob die kostenlose Variante reicht, welches Visual Studio 2015 oder 2017 am besten passen würde.

Hier sind doch bestimmt Leute die sich mit den Unterschieden gut auskennen

Und dann wäre noch die Frage ob sämtliche Codes die ich in VBA (hauptsächlich Excel) geschrieben habe auch in VB.net funktionieren.
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Alt 11.03.2018, 19:20   #2
stendate
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Hallo,

Zitat: von Raffy Beitrag anzeigen

Hab schon versucht mich drüber zu informieren, aber ich bin zu keiner Lösung gekommen, ob die kostenlose Variante reicht, welches Visual Studio 2015 oder 2017 am besten passen würde.

Beschreibe mal ein paar Deiner Anforderungen bzw. Ziele.

Im einigen Bereichen kommt man mit den Express-Versionen schon ein ganzes Stück weit. Der Vorteil ist hier die Lizenz, wenn die Community-Edition nicht eingesetzt werden kann. Der Nachteil ist ein teilweise stark eingeschränkter Funktionsumfang.

Mit der Community-Edition hat man fast den Funktionsumfang der Professional, allerdings sind hier die Lizenzbedingungen bzgl. des Unternehmenseinsatzes zu überprüfen, die Infos hierzu gibt es bei Microsoft.

Zitat:

Und dann wäre noch die Frage ob sämtliche Codes die ich in VBA (hauptsächlich Excel) geschrieben habe auch in VB.net funktionieren.

Nein! Die Syntax der Sprachen "VB", "VBA" und "VB.NET" ist vllt. gleich, die .NET-Laufzeitumgebung und die darin zur Verfügung stehenden Klassen sind aber schon anders.

Geändert von stendate (11.03.2018 um 19:22 Uhr).
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Alt 11.03.2018, 20:54   #3
Markus Chemnitz
MOF Koryphäe
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Also wenn Du in (für) ein Unternehmen arbeitest, sollte dies auch in der Lage sein ein paar Euro für ein professionelles Visual Studio Paket auszugeben. Damit kannst Du dann nach Herzenslust programmieren. Ich empfehle dazu ein ebenso professionelles DBMS (Datenbankmanagementsystem). Nahe liegend ist natürlich ein SQL Server aus dem Hause Microsoft aber auch Oracle, DB2 und andere arbeiten mit VS. Die kosten natürlich auch Geld. Von VBA und EXCEL, ACCESS und Co. solltest Du Dich in dem Fall verabschieden. Das geht zwar auch als Datenquelle, entspricht aber ganz und gar nicht den Sicherheitsanforderungen einer Firma. Und wenn Du schon nach Geld beim Chef nachfragst sollten auch noch Geld für ein paar Server drin sein Domänencontroller, Datenbankserver, Vierenschutzserver, Exchangeserver und der ganze übliche Kladderadatsch. Natürlich sollte man auch über ein geclustertes SAN (Storage Area Network) z.B NetApp nachdenken. Wenn man sowas anfängt dann gleich richtig. Viele Server lassen sich auch Virtuell (Vmware, Hyperview) einrichten. Virenschutzserver sind dazu nicht empfehlenswert aber sonst fast alles .... und dann solltest Du Dich dingend mit SQL befassen. VB als Code (VB.NET oder C#.NET) sind zwar wichtig für das Front End aber es ist üblich den SQL Server die Arbeit machen zu lassen und da sind SQL Procs gefragt. Damit erschlägst Du fast alle Anforderungen.

__________________

MarkB

Vom Leben nichts zu erwarten, ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit!

Geändert von Markus Chemnitz (11.03.2018 um 21:38 Uhr).
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Alt 12.03.2018, 09:15   #4
Raffy
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@stendate:

Allzu komplex solls nicht werden.
Es geht hauptsächlich um Datenverarbeitung in Excel.

Wir sind im Leitungsbau tätig (in diesem Fall Glasfaser).

Wir bekommen von unserem Auftraggeber relativ große Projekte, bei denen wir unter anderem nach Vorlagen diverse Excel-Listen generieren müssen, die teilweise von einander abhängig sind, und teilweise auch aufeinander aufbauen.

Bestückungspläne der Schränke (mit versorgten Schaltpunkten)
Muffen-Spleißreports
Messprotokolle
Kopplerbelegungen
Materiallisten
usw.

Da wir erst seit kurzem Generalunternehmer dieses Auftraggebers sind, läuft vieles noch händisch, was natürlich einen enormen Arbeitsaufwand ausmacht.

Über VBA habe ich nun schon einiges automatisiert.

Ich stelle mir halt nun folgendes vor.

Ein Programm, welches den Projektprozess nach und nach darstellt und je nach Stand die notwendigen Dateien generiert.


Dass die Laufzeitumgebung anders ist, habe ich mittlerweile durch diverse Foren mitbekommen

@Markus:
Deine Aufzählung sprengt sowohl meinen zeitlichen als auch fachlicher Rahmen.
SQL wäre für mich kein Problem, aber was Server, SAN etc. angeht, hörts bei mir auf.
Letztendlich möchte ich mir händische Arbeit erleichtern indem ichs per Code automatisiere.

Wobei ich gestehen muss, dass mir das ganze echt nen Heidenspaß macht, und ich mich da gerne einarbeiten würde. Aber ich bin nun mal als Planer und nicht als Programmierer angestellt.
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Alt 12.03.2018, 16:36   #5
stendate
MOF User
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Hallo Raffy,

Zitat:

Wir bekommen von unserem Auftraggeber relativ große Projekte, bei denen wir unter anderem nach Vorlagen diverse Excel-Listen generieren müssen, die teilweise von einander abhängig sind, und teilweise auch aufeinander aufbauen.

Das wäre für mich fast ein Pluspunkt für VBA, um in der gleichen Technologie zu bleiben. Ich könnte mir auch vorstellen, dass diese Listen im Prinzip einer Konvention folgen, diese jedoch auch gerne mal verletzt wird (Sonderfälle). Auf solche Sonderfälle kannst du mit VBA ggf. schneller auf Fehler reagieren – der Code ist ja immer nur ein [Alt]+[F11] entfernt. Bei einer .NET-Lösung müsstest du den Fehler erst einmal finden, testen, eine neue Exe-Datei erzeugen und dann den Vorgang wiederholen.

Du kannst selbstverständlich von .NET aus (IMHO mit allen Visual-Studio-Versionen) mit Excel alles machen was du auch von VBA aus machen kannst. Der Implementierungsaufwand in .NET ist m.E. geringfügig höher, allerdings dann eben auch besser automatisierbar (z.B. .NET Commandline-Tool wird Nachts auf dem Server durch die Geplanten Tasks automatisch ausgeführt und erstellt dann irgendwo neue Dateien… das geht mit Excel z.B. nicht ganz so gut).

Zitat:

Ein Programm, welches den Projektprozess nach und nach darstellt und je nach Stand die notwendigen Dateien generiert

Das sollte sich im Prinzip mit jeder Visual-Studio-Version umsetzen lassen.
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Alt 12.03.2018, 16:55   #6
stendate
MOF User
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Zitat: von Markus Chemnitz Beitrag anzeigen

Also wenn Du in (für) ein Unternehmen arbeitest, ...
Damit erschlägst Du fast alle Anforderungen.

Ich gebe dir in allen Punkten recht, aber ich denke Raffy ist ein PowerUser, der nicht mal eben eine neue Inhouse-IT aufbauen will/soll.
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Alt 13.03.2018, 08:25   #7
Markus Chemnitz
MOF Koryphäe
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Natürlich sind Eure Argumente nachvollziehbar und logisch. Ich habe da wohl mit meinen Vorstellungen auch ganz schön auf die Pauke gehauen, weil ich das selbst schon hinter mir habe, allerdings als IT Chef eines Mittelständlers.
Was der Kern meiner Empfehlung war: Verabschiede Dich von Excel, ACCESS und Co.! Stelle als Daten BackEnd einen SQL Server hin und arbeite damit. Dieses Teil bietet ganz andere Backup-, Sicherheits- und Performancefeatures als das Gehampel mit den jetzigen Datenquellen. Visual Studio kommt damit auch wesentlich unaufgeregter und performanter klar. Es gibt übrigens auch kostenlose SQL Server (Express, Developer usw.)

__________________

MarkB

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Geändert von Markus Chemnitz (13.03.2018 um 08:32 Uhr).
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Alt 13.03.2018, 09:38   #8
Raffy
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Vielen Dank für die geistigen Anregungen.

Ich hab mir jetzt mal für Zuhause die Community Version geholt. Ich denk ich werd mich da so nach und nach mal rantasten, und so lange hier im Büro mittels VBA arbeiten.

stendate triffts auf den Punkt. Ich soll keine neue IT aufbauen.

Gefallen würde mir dein Vorschlag schon @Markus. Aber leider bei unserem derzeitgen Arbeitsvolumen unmöglich parallel zu realisieren.
Und der Aufwand mich in diese Themen intensiver einzuarbeiten ist dafür leider auch zu groß (im Moment wohlgemerkt).

Vllt geht das ja wenn mal ne Flaute kommt.
Raffy ist offline  
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Alt 14.03.2018, 15:00   #9
Markus Chemnitz
MOF Koryphäe
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Eine Flaute wünsche ich Dir (Euch) nicht. Es ist immer wichtig womit man sein Geld verdient. Du bist nun mal Planer und kein IT Guru. Bleib dabei ... :-)

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MarkB

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